Die Bezeichnung 'x86_64' (auch bekannt als AMD64 oder Intel 64) ist keine standardmäßige Dateiendung im herkömmlichen Sinne (wie .exe oder .pdf). Stattdessen handelt es sich um eine architektonische Kennzeichnung, die sich auf die von AMD entwickelte und später von Intel übernommene 64-Bit-Befehlssatzarchitektur bezieht. Wenn sie im Dateikontext angetroffen wird, beschreibt sie typischerweise die Zielarchitektur einer kompilierten Binärdatei oder Objektdatei. Dateien, die als x86_64 gekennzeichnet sind, enthalten Maschinencode, der speziell für die Ausführung auf 64-Bit-Prozessoren kompiliert wurde, welche diesen Befehlssatz verwenden. Diese Kennzeichnung ist in Betriebssystemen (wie Linux, macOS und Windows) und Build-Systemen entscheidend, um sicherzustellen, dass die korrekte Version eines Programms oder einer Bibliothek geladen wird. Beispielsweise können Sie in Linux-Distributionen Verzeichnisse wie /usr/lib/x86_64-linux-gnu/ sehen, die Bibliotheken enthalten, die für diese Architektur kompiliert wurden. Die tatsächliche Dateiendung, die mit der ausführbaren Datei verbunden ist, kann keine sein (für ELF-Binärdateien unter Linux), .exe (unter Windows) oder Teil eines Bibliotheksnamens (.so, .dll). Daher signalisiert 'x86_64' selbst das Format oder Ziel der Binärdaten und nicht die Container-Erweiterung.