Das PFX-Dateiformat, das häufig mit der Erweiterung .pfx assoziiert wird, steht für „Personal Information Exchange“. Es handelt sich um ein Standard-Dateiformat, das dazu dient, einen privaten Schlüssel zusammen mit dem zugehörigen öffentlichen Zertifikat (und oft auch den dazugehörigen Zwischenzertifikaten) in einer einzigen, passwortgeschützten Datei zu speichern. Dieses Format basiert auf dem PKCS #12-Standard (Public-Key Cryptography Standards #12). PFX-Dateien sind entscheidend für die sichere Sicherung oder Übertragung digitaler Identitäten, wie beispielsweise SSL/TLS-Zertifikate für Webserver, Codesignatur-Zertifikate oder Client-Authentifizierungszertifikate. Da die Datei den privaten Schlüssel enthält, der den sensibelsten Teil der Identität darstellt, muss sie stets mit einem starken Passwort geschützt werden. Beim Importieren einer PFX-Datei in den Zertifikatsspeicher eines Systems (wie den Windows-Zertifikatsspeicher) wird der Benutzer zur Eingabe dieses Passworts aufgefordert, um den Inhalt zu entschlüsseln und zu installieren. Diese Bündelungsfunktion macht PFX-Dateien äußerst praktisch für die Migration von Sicherheitsanmeldeinformationen zwischen verschiedenen Systemen oder Umgebungen, ohne dass der private Schlüssel und die Zertifikatsdateien separat verwaltet werden müssen.